Georisiken

Das Wahlpflichtmodul Georisiken befasst sich mit den Auswirkungen von Naturgefahren auf die Gesellschaft. Neben den naturwissenschaftlichen Grundlagen von Georisiken wird auch die Sensitivität von Ballungsräumen gegenüber Naturkatastrophen behandelt. Dazu lernt man in der Veranstaltung Fotogeologie und Fernerkundung die Grundlagen der Auswertung von Luft und Satellitenbildern. Das Wahlpflichtmodul wird vom Lehr- und Forschungsgebiet Neotektonik und Georisiken der Fakultät Georessourcen und Materialtechnik geleitet.

Aufbau

Es gibt nur Pflichtveranstaltungen und keine Wahlpflichtveranstaltungen.

Ausschnitt aus der Prüfungsordnung 2019 zum Wahlpflichtmodul Georisiken

Pflichtveranstaltungen

In Geologische Feldmethoden wird eine Einführung in die neotektonischen Arbeitsmethoden inkl. 2 Geländetagen gegeben. Dazu gehören Georadar, Geoelektrik und Handbohrungen. Die Veranstaltung besteht aus 3 gemeinsamen vor- und nachbereitenden Vorlesungen und den Praxistagen. Die Teilnahme an den Vor- und Nachbereitungsterminen sowie den Praxistagen ist verpflichtend. Man sollte mit Kosten von ±35€ rechnen.

Zu „Introduction to Remote Sensing Methods“ und „Einführung in die Georisiken“ liegen momentan keine Informationen vor.

Was hat mir gut gefallen

A: Die Veranstaltungen passen gut zu Kartographie, GIS und Geomorphologie.

B: Die Veranstaltungen sind alle sehr anwendungsbezogen und nahe an der Geographie.

C: Wenn man in die Richtung der physischen Geographie geht, ist es sicherlich sinnvoll die verschiedenen geologischen Methoden kennenzulernen und selbst auszuprobieren.

Was hat mir schlecht gefallen

A: Es ist eher weniger auf die zukünftigen Risiken und mehr auf das Verständnis geschehener Ereignisse bezogen.

B: Leider wird in der Veranstaltung Remote Sensing keine Software benutzt…

Was hätte ich gerne vorher gewusst?

A: Das was in Fernerkundung behandelt wird kommt auch im Nebenfach Geowissenschaften II im Master Angewandte Geographie dran. Hätte ich das gewusst, hätte ich das Wahlpflichtfach vielleicht anders gewählt.

B: Vorlesung und Übung Remote Sensing sind sehr basic und man kennt vieles bereits aus dem Geographiestudium. In der Übung werden zudem auch händisch Luftbilder abgezeichnet und interpretiert.

Muss ich etwas dafür mitbringen?

Keine besonderen Voraussetzungen nötig.

Irgendwelche sonstigen Tipps?

Es wird dringend empfohlen die Veranstaltungen der Reihe nach zu besuchen. Geologische Feldmethoden und Georisiken sollten erst belegt werden nachdem Remote Sensing im 2. oder 4. Semester abgeschlossen wurde. Deshalb bietet es sich an Remote Sensing bereits im 2. Semester zu belegen.

Die Georisiken sind ein sehr interessantes Arbeitsumfeld für Geologen und Geographen.