Geodäsie

Einfacher formuliert, könnte man auch „Vermessungskunde“ sagen. In Geodäsie werden euch die Grundlagen der Vermessungstechnik auch in praktischen Einheiten vermittelt. Besonders in Kombination mit Stadtplanung und Verkehrsplanung kann dies sehr sinnvoll sein. Aber auch sonst ist es sehr gut, mit entsprechenden Geräten umgehen zu können. Das Wahlpflichtmodul wird vom Geodätischen Institut (Fakultät Bauingenieurwesen) geleitet.

Aufbau

Es gibt nur Pflichtveranstaltungen und keine Wahlpflichtveranstaltungen.

Ausschnitt aus der Prüfungsordnung 2019 zum Wahlpflichtmodul Geodäsie

Pflichtveranstaltungen

Einführung in Geoinformationssysteme vermittelt Grundlagen wie Datenstrukturen, Datenbanken und Datenverarbeitung. Weiterhin werden wichtige Verfahren aus dem Gebiet der Geodatenauswertung behandelt und die Besonderheiten von Daten mit Raumbezug diskutiert. Zusätzlich liegt der Schwerpunkt auf objektorientierten Datenverarbeitungstechniken sowie auf Abfragesprachen für GIS. In den Übungen werden hauptsächlich Themen wie raumbezogene Datenabfragen und die Präsentation der Ergebnisse vorgestellt. Hierbei ist eine Hausübung auszuarbeiten, wobei die vorhandene Computerausstattung (CIP-Pool des Geodätischen Instituts) außerhalb der normalen Übungszeiten benutzt werden kann.

Im Praktikum der Vermessungskunde werden praktische Vermessungsübungen (Trassenabsteckung und Topographische Geländeaufnahme) im Geländegebiet Seffent als Blockveranstaltung durchgeführt.

Zu der Vorlesung und der Übung „Vermessungskunde“ liegen momentan keine Informationen vor.

Muss ich etwas dafür mitbringen?

Für Vermessungskunde sind Mathekenntnisse (Trigonometrie) von Vorteil. Einführung in GIS kann als ergänzende Vorlesung zum Hauptstudium gesehen werden.

Irgendwelche sonstigen Tipps?

Vermessungskunde kann als Praxisübung der Kartographie gesehen werden, da gelehrt wird, wie Messungen vom Gelände in den Plan übertragen werden können.