Rohstoffversorgung von Industrieländern

Im Wahlpflichtmodul Rohstoffversorgung von Industrieländern werden verschiedene Aspekte der vielfältigen Wertschöpfungsketten heutiger Rohstoffproduktion betrachtet. Vor allem in Zeiten steigender Preise und knapper Rohstoffe ist dieser Bereich auch für Geographen interessant. Das Wahlpflichtmodul wird vom Institut für Metallhüttenkunde und Elektrometallurgie (Fakultät Georessourcen und Materialtechnik) geleitet.

Aufbau

Es gibt nur Pflichtveranstaltungen und keine Wahlpflichtveranstaltungen.

Ausschnitt aus der Prüfungsordnung 2019 zum Wahlpflichtmodul Rohstoffversorgung von Industrieländern

Pflichtveranstaltungen

Metallurgie und Recycling (Eisen und Stahl) behandelt einen historischen Überblick, die Erzaufbereitung und Koksherstellung, Thermodynamik und Kinetik, Reduktionsverfahren, Eisen- und Stahlerzeugung, Recycling, Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Metallurgie und Recycling (NE-Metallurgie) beschäftigt sich mit Prozessketten der hydrometallurgischen und pyrometallurgischen Primärgewinnung und des Recyclings der wichtigsten Gebrauchsmetalle (Aluminium, Kupfer, Blei, Zink, Titan). Darüber hinaus werden Raffinationsprozesse wie selektive Oxidation/Reduktion und Destillation anhand thermodynamischer Grundlagen, Reduktionsverfahren und Schwefel-Sauerstoff-Gleichgewichte im Konverterprozess behandelt.

Zu „Plan. U. Wirtschaftlichkeit metallurgischer Anlagen“ liegen momentan keine Informationen vor.

Muss ich etwas dafür mitbringen?

Es wird dringend empfohlen, Veranstaltungen von Chemie oder Physik zu besuchen, da thermochemische und -dynamische Grundlagen unabdinglich sind für das Verständnis der Veranstaltungen.